Liebe, Sex, Mann & Frau

Sind Mann und Frau gleich?

Gender
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Antwort: Natürlich nicht!
Frauen und Männer sind nicht gleich, wie jeder in der Regel schon mit bloßem Auge sehen kann, sondern gleichwertig.

Begründung: Männer und Frauen unterscheiden sich nicht nur im Körperbau und den speziali­sierten Organen der Fortpflanzung - sie unter­scheiden sich in vielen anderen biologischen, psychologischen und sozialen Aspekten.
Gott Die kindliche Gehirnentwicklung von Jungen und Mädchen weist zum Beispiel deutliche Unter­schiede auf: Jungen entwickeln früher als Mädchen motorisch-räumliche Neigungen und Fertigkeiten, während Mädchen früher als Jungen sprachliche und sozial-inter­aktive Fähigkeiten und Interessen zeigen. Im männlichen Gehirn entwickeln sich mehr Ver­bindungen innerhalb einer Hemisphere, was motorische Fähigkeiten optimiert; im weiblichen Gehirn gibt es mehr Verbindungen zwischen den Hemispheren, was die Verbindung von analyti­schem und intuitiven Denken fördert.
Gott
Kommentar: Im Alltag ist den meisten Menschen (in den meisten Kulturen) völlig klar, daß Frauen und Männer in der Regel deutlich unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Fähigkeiten entwickeln? Diese sind ein Erbe der biologischen Evolution und Folge der repro­duktiven Speziali­sierung. Die natürlichen geschlechts­spezifi­schen Unter­schiede sollten als Bereicherung gesehen werden und nicht als ein Anlass zur Diskriminierung oder Abwertung.

Mann und Frau

Quellen:
Cahill L (June 2006). "Why sex matters for neuroscience". Nature Reviews. Neuroscience. 7 (6): 477–84.
Ruigrok AN, Salimi-Khorshidi G, Lai MC, Baron-Cohen S, Lombardo MV, Tait RJ, Suckling J (February 2014). "A meta-analysis of sex differences in human brain structure". Neuroscience and Biobehavioral Reviews. 39: 34–50.
Hofman MA, Swaab DF (1991). "Sexual dimorphism of the human brain: myth and reality". Experimental and Clinical Endocrinology. 98 (2): 161–70.
Lewis, Tanya (2013). "How Men's Brains Are Wired Differently Than Women's". LifeScience, December 02. 2013

Was Männer wirklich wollen?

Mann
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Antwort: Sex. Macht. Gefahr. Reichtum. Aner­kennung. Unsterb­lichkeit. Stabilität & Geborgen­heit.

Begründung: Nach meiner Beobachtung werden die weitaus meisten Männer von sieben grund­legenden Bedürfnissen angetrieben:
1. Der Suche nach Sex.
2. Der Gier nach Macht.
3. Dem Kitzel der Gefahr.
4. Dem Streben nach Reichtum und Wohlleben.
5. Dem Bedürfnis nach Stärke.
6. Der Suche nach Ruhm und Unsterblichkeit.
7. Dem Wunsch nach Stabilität und Geborgenheit.
Liebe
Erläuterung:
Machen Sie sich nichts vor: Die meisten Männer denken fast ständig an Sex! Es ist der grund­legendste Antrieb im Leben eines erwachsenen Mannes - egal ob er eine Ehefrau oder Freundin hat oder nicht. Beim geringsten sexuellen Reiz wird beim Mann ratio­nales Denken in den Hinter­grund gedrängt oder komplett abge­schaltet. Archaische, bio­logische Trieb­kräfte übernehmen das Ruder. Jahrtausende sozialer Entwicklung und Domestizierung haben es nur geschafft eine dünne kulturelle Decke über den mächtigsten Trieb des Mannes zu breiten. Nur Anstand, Höflichkeit, Respekt, Strafen und fort­ge­schritte­nes Alter verhindern beim Mann in der Regel das ungehemmte Ausleben seiner sexuellen Triebe.

Die Gier nach Macht ist vermutlich, nach dem Sex, die zweitwichtigste Antriebskraft des Mannes. Männer wollen siegen und herrschen - über andere Männer; zumindest aber über (ihre) Frauen. Ganze Zivilisationen basieren auf der Unterdrückung der Frauen durch Männer - wie in großen Teilen der islamischen Welt. Bis auf wenige Ausnahmen waren alle mächtigen Herrscher der Geschichte Männer.

Risiko
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Viele Männer lieben den Kitzel der Gefahr. Sie rasen mit Autos oder Motorrädern durch die Gegend (oder im Kreis); klettern auf waghalsigen Touren auf Berggipfel; springen aus Flugzeugen oder von hohen Gebäu­den um im letzten Moment ihren Fall durch einen Fallschirm oder ein Bunjee-Seil zu stoppen; oder reiten Monsterwellen mit ihrem Surfboard. Gefahr (und der damit verbundene Adrenalin-Kick) zieht Männer magisch an. Natürlich gibt es auch wagemutige Frauen, aber das hirnlose Riskieren ist eine Domäne des Mannes. Man sehe sich nur einmal die Fail-Videos auf YouTube an in denen Männer (im Suff) irgendwelche gefähr­lichen Blöd­heiten machen.

Die Sucht nach Sex und Macht wird bei einigen Männern eher ergänzt als ersetzt durch die Gier nach Reichtum. Manche Männer geben sich nicht damit zufrieden, für sich und ihre Familien, Wohlstand zu erwerben. Sie gieren nach immer größerem Reichtümern, die sie dann in un­vor­stell­barem Wohlleben demonstrativ ver­schleudern - für Yachten, Villen, Privatjets, Privatinseln oder anderen Status-Symbolen. Reichtum

Kraft
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Jeder Mensch braucht Anerkennung - aber bei Männern steigt das Selbstwertgefühl ganz besonders, wenn sie sich stark fühlen. Männer blühen geradezu auf, wenn Frauen ihre Kraft und Stärke bewundern. Kraftstrotzende Männer werden in der Regel - von Frauen und Männern - bewundert, auch wenn sie weder Macht noch Reichtum besitzen - oder sogar nur wenig im Hirn haben. Die Demonstration von physischer Stärke ist ein tief sitzendes, archai­sches Bedürfnis des Mannes. Es ist ein Erbe des Balz- und Imponier­gehabes seiner humanoiden Vorfahren.
Kraft
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Männer mit künstlerischem Talent oder außer­gewöhn­li­chen intellek­tuellen Fähigkeiten suchen oft Ruhm und Unsterblichkeit durch Ihre Werke. Sie stellen dazu meist alle anderen Aspekte des Lebens in den Hintergrund und konzentrieren sich ganz auf ihre "Mission". Natür­lich gibt es auch Frauen, die nach Ruhm und Unsterblichkeit dürsten, aber Männer haben es (zumindest historisch) in der Regel einfacher sich alltäglichen Arbeiten zu entziehen und sich ganz ihrer Wissenschaft oder Kunst zu widmen.

Es gibt schließlich auch (einige wenige) Familien-Männer. Sie lieben Stabilität und Geborgenheit mit ihrer Ehefrau inmitten ihrer Kinderschar. Diese seltenen Exemplare findet man manchmal unter den "Patriarchen" alter (adeliger) Familien, oder den Gründern von Familienbetrieben, denen die Weitergabe und Bewahrung des Familienvermögens über Generationen ein Anliegen ist.

Kommentar: Männerrollen und Männerwünsche haben sich seit Jahrtausenden kaum geändert. Männer halten sich in den meisten Gesell­schaf­ten nach wie vor für das domi­nierende Ge­schlecht. Aller­dings spielen immer häufiger die Frauen nicht mehr mit, sondern ver­weigern sich den Erwartungen. In allen Gesellschaften, in denen die Frauen (durch moderne Kontrazeptiva) völlige Kon­trolle über eine Empfäng­nis erhalten haben, können sie entscheiden, ob sie sich auf die Rolle einer Ehefrau und Mutter festlegen lassen. Dies ist eine epochale Wende im Ver­hältnis der Geschlechter, die viele Männer noch nicht so recht mitbekommen haben. Immer mehr Frauen verzichten auf Partnerschaft und Kinder um ihre beruf­lichen Ambitionen realisieren oder das Leben ungestört genießen zu können. Wenn Männer nicht lernen ihre Frauen in Haushalt und Kinder­betreuung besser zu unterstützen, werden viele bald ohne Familien dastehen.

Was Frauen wirklich wollen?

Frau
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Antwort: Aufmerksamkeit & Bewunderung. Achtung & Respekt. Schutz & Sicherheit. Liebe & Familie. Unabhängigkeit & Selbständigkeit. Karriere & Erfolg.

Begründung: Frauen und Männer haben in den meisten Gesellschaften nach wie vor sehr unter­schiedliche Erwartungen an das Leben. Wenn man einmal von rein patriarcha­li­schen Kulturen absieht, in denen Frauen auf Haus und Hof, Küche und Kinder beschränkt werden, kann man in modernen (westlichen) Gesell­schaften bei den meisten Frauen folgende Bedürfnisse finden:

Flirt
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Die Suche nach Aufmerk­samkeit und Be­wun­derung ist noch immer eines der grund­legend­sten Bedürf­nisse der weitaus meisten Frauen. Ganze Industrie­zweige, wie die Mode­industrie, die Kos­metik­industrie oder die Vie­lzahl der Juweliere bedie­nen nahezu aus­schließ­lich das Bedürfnis der Frauen sich anziehend zu kleiden und zu schmücken. Allein die deutsche Textil- und Mode­industrie be­schäftigt rund 135.000 Mitarbeiter und macht jährlich einen Umsatz von ca. 35 Mrd. Euro. Welt­kon­zerne wie Louis Vuitton, Chanel, Hermès, Gucci, Cartier, Dior, Tiffany oder Prada haben zu­sammen Euro-Umsätze im drei­stelligen Milliar­den­bereich.
Viele Frauen behaupten sie würden sich schick anziehen, schminken, parfümieren oder mit Juwelen schmücken, um sich selbst "gut zu fühlen". Aber das ist natürlich ausgemachter Unsinn. In erster Linie geht es immer darum die Aufmerksamkeit eines möglichen Sexual­partners, in der Regel ein Mann, zu erregen und seine Be­wunderung zu gewinnen.

MeToo
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So sehr viele Frauen die Be­wun­derung von Männern (und vielleicht auch den Neid anderer Frauen) genießen, so sehr fühlen sie sich abge­stoßen und verletzt von unge­wünschten Zudring­lichkeiten, sexueller Belästigung oder gar sexueller Gewalt. Alle Frauen erwarten, daß sie mit Achtung und Respekt behandelt werden - ganz besonders von Männern die mächtig, berühmt oder körperlich dominierend sind. Das hat die MeToo-Debatte wohl eindringlich klar gemacht.

Mother and Child
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Das Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit ist für Frauen sehr viel mehr als nur eine Folge ihrer meist körperlichen Unterlegenheit gegenüber Männern. Es ist ein funda­men­tales Bedürfnis, das ihre Rolle in der Repro­duktion wider­spiegelt. Die Evolution hat jene Frauen begünstigt, die Schutz und Sicherheit während Schwanger­schaft und Kinder­aufzucht suchten und so ihren Kindern ein Aufwachsen in Gesundheit und Un­ver­sehrtheit ermöglichten. Um es klar zu sagen: Das Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit ist kein Zeichen weiblicher Schwäche, sondern weiblicher Vernunft und Voraus­sicht. Was Frauen für sich und ihre Kinder suchten (und auch heute noch suchen) ist Friede und Sicherheit - und damit Werte und Bedingungen, die in unserer von Krieg, Konflikt und Brutalität zerfressenen Welt überaus nützlich wären.

Für die meisten Männer sind Sex und Liebe zwei unterschiedliche Dinge - für die meisten Frauen definitiv nicht. Frauen wünschen sich in der Regel einen Partner, der sie liebt und achtet - und Sex ist für sie ein Ausdruck dieser Liebe. Die große Mehrheit aller Frauen sehnt sich nach einer sta­bilen Partnerschaft und einer eigenen Familie - ganz egal was der Zeitgeist behauptet.
Obwohl sich wohl die meisten Frauen eine glück­liche Beziehung mit einem Mann wünschen, der sie (finanziell und emotional) unterstützt und ihnen die Möglichkeit gibt Kinder groß­zuziehen, wissen sie natürlich genau, daß dieser Traum sehr schnell platzen kann. Der Supermann kann sich als brutaler Schläger herausstellen, der Traummann kann zum fetten Nichtsnutz werden, der leiden­schaft­liche Lieb­haber kann zum ge­wohn­heits­mäßigen Betrüger werden, und der warm­herzige Freund kann in Wahrheit ein kalt­herziger Egoist sein. Und natürlich kann eine Beziehung nach der ersten Verliebt­heit auch einfach in Lange­weile "einschlafen" oder aber in einen "Rosen­krieg" ausarten, weil die beiden eigentlich nicht zueinander passen. Nicht zuletzt deshalb wollen Frauen heutzutage ihr eigenes Einkommen und berufliche Unabhängigkeit.
Beruf
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Manche träumen auch von einer eigenen Karriere. Weibliche Unabhängigkeit und Selbständigkeit wurde in den letzten Jahr­zehnten auch von Politik, Medien und Wirtschaft gefördert - aller­dings keines­wegs nur aus emanzi­patori­schen Motiven, sondern auch um eine Maximal­nutzung menschlicher Resourcen zu ermöglichen. Der Wunsch nach Unabhängigkeit hat viele Frauen in den letzten Jahrzehnten in einen Dauerkonflikt zwischen Beruf und Familie gezwungen.

Immer mehr Frauen müssen sich in modernen westlichen Gesell­schaften ent­scheiden, ob sie ihrem Wunsch nach Karriere und Erfolg folgen - und damit auf eine eigene Familie verzichten. Viele werden dadurch in eine existen­zielle Krise gezwungen, weil es fast unmög­lich zu sein scheint Familie und Beruf verbinden zu können. Den wenigsten ist bewußt, daß nur Sturheit und fehlende Flexi­bilität in Wirtschaft und Politik diese Unver­einbarkeit von Beruf und Familie ver­ursachen - zum Schaden der Frauen und der "modernen" Gesellschaft.

Kommentar: Viele Gesellschaften haben sich in den letzten Jahrzehnten in eine kritische Situation gebracht: Es werden wesentlich zu wenig Kinder geboren, um wenigstens den Be­völ­kerungs­bestand aufrecht erhalten zu können. Dies führt zu einer massiven Alterung aller "modernen" Gesell­schaften und in der Folge zu einem drasti­schen Bevöl­kerungs­rückgang, der oft durch Massen­ein­wanderung ausge­glichen wird. Der Haupt­grund für diese Misere ist das völlige Ver­sagen der Wirt­schafts- und Sozial­politik, die den berechtig­ten Wunsch der Frauen nach Selb­ständig­keit und beruf­licher Karriere einfach nur brutal ausbeutet - ohne die Arbeits­welt den Bedürf­nissen der Frauen anzu­passen. Sie wurden als (billige) Arbeits­reserve angesehen; ihre Kinder wurden in Kitas abgeschoben und ihre Doppel­be­lastung für die Familie ignoriert. Und die Gewerk­schaften haben dabei weitgehend mitgemacht!

Wer ernsthaft will, daß Frauen Unabhängigkeit und Karriere ermöglicht wird, muß eine völlige Umge­staltung unserer männer­zentrierten Arbeits­welt vorantreiben. Frauen und Männer müssen die Möglichkeit wesentlich flexiblerer Arbeits­zeiten bekommen um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Ausfallzeiten durch Kin­der­betreuung müssen in viel größerem Umfang ermöglicht und bei der Rente wesentlich besser kompensiert werden. Kinderbetreuung muß generell am Arbeitsplatz möglich sein. Die bloße Forderung nach Frauen­arbeit ohne grund­legende Reform der Arbeits­welt ist nichts anderes als ein Trick der Unternehmer zur Maximalausbeutung.

Soll ich IHN heiraten?

Mann und Frau

Antwort: Nur wenn Sie wirklich sicher sind! Verliebt sein genügt nicht!
Bevor Sie heiraten sollten Sie sich darüber klar werden, ob Sie überhaupt eine Ehe wollen und warum Sie gerade diesen Mann heiraten möchten.

Attraktiver Mann Begründung: In modernen, westlich geprägten, Gesellschaften ist es nicht mehr notwendig zu heiraten, um Sex zu haben oder mit einem Partner dauerhaft zusammen zu leben. Nichteheliche Lebensgemeinschaften sind längst gesell­schaftlich akzeptiert. Falls Sie aber eine Familie gründen möchten, ist es sinnvoll zu heiraten. Dies hat in der Regel viele praktische, rechtliche und emotionale Vorteile - auch, oder vor allem, für die Kinder.

Gott Mein Rat: Wenn Sie sich entschlossen haben zu heiraten, sollten Sie genau überlegen, was sie von Ihrem künftigen Ehemann erwarten: Soll er vor allem ein guter Vater für Ihre künftigen Kinder sein? Soll er ein wohl­habender oder beruflich erfolgreicher Menn sein, der Ihnen ein Leben ohne finanzielle Sorgen verschaffen kann? Soll er ein seelen­ver­wandter Partner sein, der Ihre kulturellen, intellektuellen, sport­lichen oder sonstigen Interessen teilt?
Einfach nur jemanden zu heiraten, in den man gerade verliebt ist, führt mit ziemlicher Sicherheit zu Enttäuschung, Dauerstreit, oder gar baldiger Scheidung. Eine Ehe ist nämlich kein Sprint! Sie ist ein Marathonlauf. Nur wer den richtigen Partner wählt hält auf Dauer durch.

Soll ich SIE heiraten?

Mann und Frau

Antwort: Nur wenn Sie wirklich sicher sind! Verliebt sein genügt nicht!
Bevor Sie heiraten sollten Sie sich darüber klar werden, ob Sie überhaupt eine Ehe wollen und warum Sie gerade diese Frau heiraten möchten.

Reiche Frau Begründung: In modernen, westlich geprägten, Gesell­schaften ist es nicht mehr notwendig zu heiraten, um Sex zu haben oder mit einem Partner dauerhaft zusammen zu leben. Nichteheliche Lebens­gemein­schaften sind längst gesell­schaftlich akzeptiert. Falls Sie aber eine Familie gründen möchten, ist es sinnvoll zu heiraten. Dies hat in der Regel viele praktische, rechtliche und emotionale Vorteile - auch, oder vor allem, für die Kinder.
Viele Männer heiraten auch, weil sie wissen, daß es in bestimmten Berufen (Politiker, Evan­geli­scher Pfarrer) für die Karriere außerordentlich förderlich ist eine Ehefrau und Familie zu haben. Besonders im politischen Bereich gibt es auch viele "power couples" - wie die Beispiele Barack und Michelle Obama, Bill und Hillary Clinton oder Ronald und Nancy Reagan verdeutlichen.

Intelligente Frau Mein Rat: Wenn Sie sich entschlossen haben zu heiraten, sollten Sie genau überlegen, was sie von Ihrer künftigen Ehefrau erwarten: Soll sie vor allem eine gute Mutter für Ihre gemeinsamen Kinder sein? Soll sie wohl­habend oder beruflich erfolgreicher sein, und sie (in ihrere Karriere) unterstützen? Soll sie ein seelen­ver­wandter Partner sein, der Ihre kulturellen, intellektuellen, sport­lichen oder sonstigen Interessen teilt? Soll Sie eine Schönheit sein und an Ihrer Seite "Glamour" verbreiten?
Einfach nur jemanden zu heiraten, in den man gerade verliebt ist, führt mit ziemlicher Sicherheit zu Enttäuschung, Dauerstreit, oder gar baldiger Scheidung. Eine Ehe ist nämlich kein Sprint! Sie ist ein Marathonlauf. Nur wer den richtigen Partner wählt hält auf Dauer durch.

Ist die Ehe erstrebenswert?

Ehe

Antwort: Ja.

Begründung: Man kann alleine leben oder sich mit unverbindlichen Bekanntschaften begnügen. Wenn man jedoch eine ernsthafte, länger andauernde Partnerschaft und Familie wünscht, dann hat eine Ehe viele Vorteile.
Ehe In vielen Gesellschaften hat sich die Institution der Ehe zu einer fairen, auf gegen­seitigen Respekt beruhenden, rechtlichen Verein­barung zur dauer­haften Verbindung von zwei Menschen entwickelt. "Moderne" Sozial­gesetze regeln meist auf ver­nünftige Weise Rechte und Pflichten in einer Ehe - insbesondere im Hinblick auf die gemeinsame Kindererziehung, bei wirtschaftlichen Problemen, im Krankheitsfall oder beim Tod des Partners. Auch die Scheidung einer Ehe ist, im Großen und Ganzen, rechtlich fair geregelt - vor allem zum Schutz und Unterhalt der gemeinsamen Kinder.

Gott Kommentar: In einigen ultra­liberalen, westlichen Gesell­schaften wurde inzwischen die "Ehe für alle" ein­geführt, die auch gleich­geschlecht­lichen Paaren eine Ehe ermöglicht. Ich lehne dies grund­sätzlich ab. Natürlich sollten auch gleich­geschlecht­liche Paare die Möglichkeit einer rechtlich verbind­lichen, einge­tragenen Partner­schaft haben. Aber die Ehe sollte dauer­haften Verbin­dungen zwischen Mann und Frau vor­behalten sein; insbesondere jenen Ehen die mit dem Ziel geschlossen werden eine Familie zu gründen. Die Ehe sollte damit eine gesetzlich besonders schützens­werte so­ziale Institution bleiben, deren Ziel in der Regel die natür­liche Repro­duktion ist.

Soll man Kinder haben?

Kinder

Antwort: Ja - natürlich !

Begründung: Durch Kinder nehmen wir Teil an der biologischen Evolution des Menschen - und damit an der Erhaltung und Weiterverbreitung der am höchsten entwickelten Lebensform unseres Planeten. Durch Kinder beteiligen wir uns an einem natürlichen Prozess der vor Millionen von Jahren begann und unsere Erde grundlegend verändert. Zeugung, Schwangerschaft und die Pflege und Erziehung von Kindern sind ein fundamentales Menschenrecht - und für viele, das größte Glück im Leben.
Kinder Selbstverständlich kann man aber auch ohne Kinder ein erfülltes Leben führen. Man kann sich an der geistigen Entwicklung der Menschheit beteiligen indem man Kinder anderer Leute erzieht und ausbildet, oder indem man zur Entwicklung von Wissenschaft, Technik oder Kunst beiträgt. Man kann sich als Pfleger, Arzt oder Seelsorger ganz in den Dienst an anderen Menschen stellen und auf Familie verzichten. Einige Menschen glauben heutzutage auch, sie müßten auf Kinder verzichten, um der (nicht-menschlichen) Natur zu helfen im Gleichgewicht zu bleiben. Oder man kann freiwillig kinderlos bleiben um einfach sein eigenes Leben ungehindert in vollen Zügen genießen zu können. Man darf auch nicht vergessen, daß viele Menschen einen bestehenden Kinderwunsch - trotz moderner Fertilitätstechniken - nicht erfüllen können. Gott Für mich sind Kinder ein grundlegender Teil des menschlichen Lebens. Sie sind ein Geschenk der Natur und es ist unsere nobelste Verpflichtung sie von der Zeugung bis ins Erwachsenenalter zu schützen, zu betreuen und sie bestmöglich zu versorgen und zu fördern.